Referenzen aus Strategie-, Organisations- und Führungsentwicklung
Unsere Kunden kommen aus unterschiedlichen Branchen – Finanzwirtschaft, IT, öffentliche Institutionen oder mittelständische Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen. Was sie verbindet, sind ähnliche Herausforderungen verantwortlicher Führung und strategischer Organisationsentwicklung: Wachstum, Digitalisierung, regulatorische Anforderungen oder Generationswechsel verlangen nach klarer Strategie, wirksamen Strukturen und souveräner Führung.
Wir begleiten Geschäftsführungen und Führungsteams in solchen Situationen – teils über mehrere Jahre hinweg, teils in klar umrissenen Mandaten mit einem spezifischen Fokus. Gemeinsam arbeiten wir daran, strategische Orientierung zu schärfen, Organisationen neu auszurichten und Führung als wirksame Funktion im Unternehmen zu stärken.
Die folgenden Beispiele geben Einblick in typische Kontexte unserer Zusammenarbeit – von Strategieprozessen über Organisationsentwicklung bis zur systematischen Weiterentwicklung von Führung und Transformation.
Wenn Sie überlegen, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Unternehmen sinnvoll sein könnte, sprechen Sie uns gerne an. Auf Wunsch stellen wir gerne auch den Kontakt zu Gesprächspartnern aus unserem Kundenkreis her.











Ausgewählte Kundenstimmen

Botho Kohn, Sächsische Aufbaubank
Ich lernte Jochen Tscheulin im Rahmen eines Strategieprozesses für ein Unternehmen kennen. Er begleitete diesen Prozess sehr souverän und kompetent. Gefallen haben mir insbesondere die vielschichtigen methodischen und inhaltlichen Erfahrungen als auch das „Einlassen“ auf den Gegenüber. Diskussionen, wie Sie in großen Gruppen (Strategie-Workshop) stattfinden, lenkt er geschickt und konsequent. Auf der anderen Seite lässt er einen Austausch auch mal etwas länger laufen, wenn es nötig zu sein scheint. Für die weiterführende Operationalisierung in meinem Bereich bin ich gern auf ihn zurück gekommen.

Dr. Katrin Leonhardt,
Vorstandsvorsitzende Sächsische Aufbaubank
Ich schätze Jochen Tscheulin aus zwei großen Transformationsvorhaben in zwei Förderbanken und kann ihn sehr empfehlen. Er hat ein tiefes Verständnis für die Gestaltung von Transformationsprozessen, von Unternehmenskultur und von der Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit von Organisationen. Bei Transformationsprozessen zeichnen ihn ein zutiefst positives Menschenbild und ein starker partizipativer aktivierender Ansatz aus, mit dem er das Management und die Kolleginnen und Kollegen in Bewegung bringt. Er verfügt ein sehr großes Repertoire und Kreativität zur Gestaltung von Workshop-Prozessen. Und es macht wirklich großen Spass mit ihm zu arbeiten, auch weil er ein angenehmer und wertschätzender Sparringspartner ist und ein gutes Gespür für Organisationen und Menschen hat.
Dr. Gerhard Mudrack, SOKA-BAU
Die Arbeitsweise von Herrn Tscheulin zeichnet sich durch zielorientierte Struktur und Empathie aus. Durch seine sympathische Art, seine Erfahrung und Kompetenz gewährleistet Herr Tscheulin, Situationen schnell zu analysieren und aktiv darauf zu reagieren, um den Prozess voranzutreiben.
Mit seinen Transformationsgefährten hat er mit strategischem Weitblick durch gezielte Entwicklungsimpulse unsere Transformation in den letzten Jahren erfolgreich begleitet und die Wirksamkeit unserer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit nicht zuletzt durch die Einführung des OKR-Frameworks gestärkt.
Case 1 Förderbank eines Bundeslandes
Strategie-, Organisations- und Führungsentwicklung | 2022-2026
Die Förderbank eines Bundeslandes stand vor einer der anspruchsvollsten Aufgaben, die Organisationen bewältigen können: Sie wollte sich von einer klassisch-hierarchischen Struktur hin zu wertstromorientierter Zusammenarbeit entwickeln – strategisch, strukturell und kulturell zugleich. Zwischen regulatorischer Stabilität und wachsender Transformationsdynamik galt es, Richtung zu geben, Führung neu zu definieren und eine Organisation mitzunehmen, die das Tempo und den Anspruch dieser Veränderung erst noch lernen musste.
Dieses Mandat läuft seit 2020 – zunächst im Rahmen einer früheren Beratungsstruktur, seit 2022 auch als Transformationsgefährten. Die Kontinuität der Beziehung war dabei gewollt: Wir kennen diese Organisation, ihre Geschichte und ihre Menschen. Wir durften über Jahre hinweg Vorstand, Führungsteam und Schlüsselakteure in einem tiefgreifenden Transformationsprozess begleiten. Dafür sind wir dankbar.
Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Unsere Begleitung folgte keinem festen Programm, sondern dem jeweiligen Bedarf der Organisation. Wir agierten als Sparringspartner des Vorstands, coachten das Führungsteam und unterstützten die Verankerung des neuen Zusammenarbeitsmodells in zwei Bereichen.
Im Ergebnis entstanden tragfähige Steuerungs- und Beteiligungsformate, ein klar definiertes und gelebtes Führungsverständnis und eine spürbar stärkere bereichs- und teamübergreifende Zusammenarbeit. Eine Organisation, die gelernt hat, sich selbst weiterzuentwickeln.
„Ein zutiefst positives Menschenbild gepaart mit viel Gespür für Organisationen und Menschen in Veränderungsprozessen. Da macht die Zusammenarbeit Freude.“
Case 2 Branchenspezifische Urlaubs- und Lohnausgleichskasse
Strategie-, Kollaborations- und Führungsentwicklung | 2022–2025
Eine gemeinsame Einrichtung von Tarifvertragsparteien wollte ihre Prozesse und digitalen Services grundlegend modernisieren. Die eigentliche Herausforderung lag dabei nicht in der Technologie, sondern in der Organisation selbst: Zwischen regulatorischem Auftrag, gewachsenen Strukturen und steigenden Serviceerwartungen musste eine agile, digital ausgerichtete Zielorganisation entstehen – mit klaren Verantwortlichkeiten und einem höheren Grad an Automatisierung.
Transformation braucht einen langen Atem – auf allen Seiten. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das uns über diese Zeit getragen hat.
Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Ein besonderes Merkmal dieser Organisation: Der Vorstand war arbeitgeberseitig und arbeitnehmerseitig besetzt. Eine Konstellation, die Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit an der Spitze zur eigenen Gestaltungsaufgabe macht. Ein Teil unserer Arbeit galt genau diesem Zusammenspiel: Wie entscheidet ein Vorstand gemeinsam, der aus unterschiedlichen Interessenlogiken zusammengesetzt ist?
Darüber hinaus begleiteten wir die strategische Neuausrichtung als Sparringspartner des Vorstands, unterstützten die Entwicklung eines gemeinsamen Führungsverständnisses und moderierten Führungsklausuren in entscheidenden Phasen. Die Orchestrierung der parallelen Change-Initiativen lag in den Händen der internen Change-Verantwortlichen – wir haben sie dabei unterstützt, Strukturen zu finden, die diese Komplexität handhabbar machen. OKR wurde als Steuerungsinstrument eingeführt, inklusive interner Ausbildung durch uns als Transformationsgefährten.
Im Ergebnis entstand eine klarere strategische Steuerung, eine gestärkte Zusammenarbeit im Vorstand und eine strukturierte Change-Governance, die die Organisation befähigt, Veränderung aus eigener Kraft weiterzutragen. Und: eine messbare Reduktion vermeidbarer Kontakttreiber – das ursprüngliche, konkrete Ziel.
„Die Wirksamkeit unserer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit wurde nicht zuletzt durch die Einführung des OKR-Frameworks zielgerichtet gestärkt.“
Case 3: Mittelständisches IT-Unternehmen
Strategie- und Führungsentwicklung | 2025 - 2026|
Ein mittelständisches IT-Unternehmen ist in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen, was bisherige Erfolgsstrukturen, Prozesse und Führungslogiken herausfordert. Unterschiedliche Führungskulturen zwischen gewachsener Prägung und einer neuen Generation von Führungskräften sorgten für Handlungsbedarf. Gebraucht wurde kein schickes Führungsleitbild, sondern ein gemeinsamer Prozess: ein ehrliches Bild der aktuellen Situation, strategische Klarheit darüber, wohin sich das Unternehmen entwickeln will und welche Führung dafür notwendig ist.
Nicht viele Organisationen stellen sich so grundlegend die Frage, wie Führung, Strategie und Organisationsstrukturen wirksam zusammenspielen. Dass wir dabei unterstützen durften, hat auch uns selbst weitergebracht.
Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Wir begannen mit Interviews aller 40 Top-Führungskräfte um zu verstehen, was das System wirklich beschäftigt. Dies war Grundlage für ein zweitägiges Führungs-Offsite zur gemeinsamen Standortbestimmung, ergänzt durch Online-Dialoge mit rund 200 Führungskräften.
Im Ergebnis wurden drei priorisierte Handlungsfelder – Strategie, Struktur und Führungsverbindlichkeit – klar benannt. Für alle drei Themen sind interdisziplinäre Teams für die Ausarbeitung in Verantwortung gegangen.
„Sie haben uns geholfen, das auszusprechen, was wir vermieden haben anzusprechen. Das war unbequem. Aber genau das war richtig und hilft uns beim nächsten Entwicklungsschritt.“
